Vietnam


Vom 20 Februar bis 25 Februar 2002 waren Reto und ich in Vietnam unterwegs. In Saigon, oder auch Ho Chie Min City genannt, angekommen suchten wir ein Taxi, dass uns in ein gutes Hotel bringt. Nach der Zimmerbesichtigung und dem einchecken gingen wir am Abend erstmals zu Fuss durch die Stadt um erste Eindrücke zu sammeln. Schon nach ein paar Meter kamen die ersten Töfftaxifahrer um an uns einwenig Geld zu verdienen. Dong und Hang buchten wir auch gleich für den nächsten Morgen. In Saigon bewegt man sich hauptsächlich mit Motorräder, was das überqueren einen Strasse zum Abenteuer macht. Sofort fällt einem auf, dass jeder alles (Zigaretten, Papier etc.) fallen lässt. Ob in einem Restaurant, Haus oder auf der Strasse, niemand schert sich um den Dreck. Am nächsten Morgen dann bereits um 07.00 Uhr waren dann Dong und Hang vor unserem Hotel start klar. Sie zeigten uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Regierungsgebäude, Kriegsdenkmal, Tempel und diverse Märkte. Dank der ausgezeichneten vietnamesischen Küche assen wir jeden Abend sehr gut und gediegen. Die Bedienung war auch sehr freundlich und zuvorkommend, man wurde als Gast geschätzt. Am dritten Tag ging es mit dem Bus Richtung Mekong Delta, im Delta fuhren wir dann 2 Tage lang mit verschiedenen Booten umher. Auch hier sind die Leute sehr freundlich. Die Kinder schreien und winken einem vom Ufer her nach. Die Nacht verbrachten wir in Can Toe, wo wir auch erstmals eine Kobra verspeisten und Schlangenschnaps tranken (lecker)! In Can Toe besuchten wir auch den schwimmenden Markt und diverse Reisfabriken. Nun kehrten wir wieder nach Saigon zurück. Hier wurden wir bereits wieder von Dong und Hang erwartet. Mit ihnen besuchten wir noch die Cu Chi Tunnels, mit Platzangst sind diese jedoch zu meiden. Am Nachmittag dann, waren wir bei Dong zum Essen eingeladen. Wir freuten uns über die Einladung, im Magen jedoch wurde es uns mulmig. Zuerst tranken wir im offen Wohnzimmer (das Haus besteht nur aus einem Raum) Bier. Die Brüder und Schwester arbeiteten am Haus und deren Kinder schauten uns zu. Auch hier wirft man alles auf den Boden. Dem Besen sei Dank, haltet sich der Dreck in Grenzen. Zum Essen schlachteten sie extra 2 Hühner, dazu gab es Reissuppe. Ihre Gastfreundschaft führte dazu, dass wir auch das Abendessen bei Ihnen einnahmen und gar bis spät in die Nacht blieben. Zum Abendessen gab es eine Schüssel Salat mit 2 Hühnerköpfen (für die Gäste), Füssen und Leber für alle. Als Beilage gab es getrocknete Fischschwänze und eine Art Lyoner-Fischwurst. Reto und ich stocherten mehr oder weniger mit den Stäbchen in der Schüssel herum. Das Bier war ca. 33°C warm. Die Vietnamesen trinken es mit Eis, wir aber wagten es nicht (Eis im Magen = 3 Wochen Durchfall), so tranken wir die Brühe warm und wurden langsam aber sicher betrunken...... Die Frauen und Kinder schauten uns aus 10 Meter Entfernung zu. Dieser Tag war einer meiner besten Tage in all meinen Ferien, ich danke Dong und seiner Familie. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus Richtung Kambodscha....

 

Saigon / Ho Chi Minh City am Song Sai Gon

Unterwgs im Mekong Delta

 
Saigon / Ho Chi Minh City Binh Tay Markt in Saigon / Ho Chi Minh City Saigon / Ho Chi Minh City Thien Hau Pagode, Cholon

Chua Thien Hau Pagode

Unterwgs im Mekong Delta Auf der Suche nach dem Vietcong Floating Market, Can Tho Floating Market, Can Tho
Unterwgs im Mekong Delta
Eingang zu den Cu Chi Tunnels Bei Dong zu Hause
Feier mit Dong und seinen Brüdern Die Frauen und Kinder schauen zu Grenze Vietnam - Kambodscha
Chua Thien Hau Pagode

Can Tho, Mekong Delta

Reto und ich in den Cu Chi Tunnels Kommandostand des Vietcong